Von Räumen und Räumen

Alfter Tag 2. Das Walimex schnurrt. Ich auch.

Lichtfangen mit M.s alter Linse. Das Spielkind freut sich, der Qualitätsbeauftragte murmelt unverständliches Zeug.

 

Antworten auf Fragen, die ich noch nicht mal klar formuliert hatte. Auf einmal wirkt alles so einfach.

Vielleicht war mein Problem in der letzten Zeit, dass ich versucht habe den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen?
Erstmal „meine“ inneren Bilder finden, egal ob sie objektiv etwas zu sagen haben. Und wenn ich mir da sicherer bin, an den zweiten Schritt denken? Vielleicht ergibt der sich ja dann auch automatisch?

Abends: S. liest „Ein Schaf fürs Leben“, und selten hat mich etwas so berührt und verzaubert. Nein, das will ich nie verlieren, lieber den Herrn Q. vor die Tür setzen, wenn es nötig sein sollte. Ist es ja aber vielleicht gar nicht. Ich will beides: Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit. Aber ohne mich dabei wieder zu verzetteln oder zu verlieren.

Widersprüche lösen sich auf im Dunkel der Nacht…