Meetingfrust

Erstes Teammeeting mit den neuen Kollegen in WAW und S., die ja bislang im Urlaub war.

Die Roadmap für 2019 soll besprochen werden. In der Realität sieht es so aus, dass E. uns fragt „any opinions“, und wenn jemand nachfragt, was diese Zeile der Tabelle denn überhaupt bedeutet, wiederholt sie entweder, was dort schon steht, weiss selber nicht, was es genau bedeutet oder wühlt in einer anderen Tabelle nach ihren Notizen. Nach einer halben Stunde bin ich (fast) sprachlos, beschliesse aber, ihr noch eine Chance zu geben. Immerhin merkt sie selber, dass sie sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Meine Ankündigung, dass ich jetzt zwei Wochen im Urlaub sei wird von den Jungs mit leichtem Stöhnen zur Kenntnis genommen.

Mittags: der erste Rheinspaziergang und die Idee zu diesem Jahresthema.

Nachmittags: das Uschi-Meeting, bekommt vermutlich in meinen persönlichen Meetinghighlights der negativen Art einen Ehrenplatz. Man versteht kein Wort, entweder hat sie Wattebäuschchen im Mund oder ein Kissen vor dem Mikro, oder die Stadt E. wurde von Ausserirdischen auf den Mond gebeamt. Anderen geht es genauso, auch nach dem zweiten Start und wiederholten Einwahlversuchen wird es nicht besser. Somit gebe und lege ich noch während der Vorstellungsrunde auf. Ich bin ja eh nur Gast, bekomme aber später die Präsentation und eine Entschuldigung.

Letzter Arbeitstag vor dem Urlaub, noch schnell diverses aufräumen, Tickets schliessen, todos für nach dem Urlaub schreiben, dann ist Feierabend.