Ingelheim

Lieblingsplatz. Oft fotografiert. Trotzdem immer wieder neu und anders.

Die tiefhängenden Wolken dämpfen alle Geräusche. Spaziergänger, Gänse, Möwen, die Fähre von Oestrich-Winkel. Der Rhein schwappt träge über Parkplätze, Bänke und Spazierwege. Gut, dass ich eh keine Bank suche oder brauche! Erfreulich wenig widerstreitende Anmerkungen in meinem Kopf, entweder sind sie alle müde vom Diskutieren – oder der eine oder andere hat sogar aufgegeben? Frieden. Vor allem mit mir selbst. Zumindest für den Moment.

Doppelbelichtungsversuche. Nee, das ist es nicht. Wisch, seit langem mal wieder. Ganz vorsichtig, ich muss niemandem beweisen, dass ich es kann. Schmeisse (mal wieder) alle vorher gehabten Ideen über Bord, weil: zu plakativ, zu vordergründig. Aber das hier hat vielleicht Bestand? Das war auf jeden Fall einer der Momente dieses Vormittags. Aber trotzdem: Gut, dass noch ein paar Wochen Zeit sind.

Abends: Vortrag zur aktuellen Ausstellung im FFF zu Jaromir Funke. Nicht uninteressant, aber ich hätte mir mehr Informationen zum Menschen Jaromir Funke gewünscht. Wer war er, was hat ihn getrieben? Stattdessen „nur“ Bilder von ihm und seinen Zeitgenossen (allen voran Josef Sudek) und wenige dürre Fakten zum Lebenslauf.