Ich bin genervt.

05.08. Man könnte mal wieder in den Opelzoo fahren zum Fotografieren. Mein vorletzter Urlaubstag. D. und M. wollen mit. Damit beginnt das Drama, denn die beruflichen Verpflichten von D. und die Gassigewohnheiten seines Hundes erfordern einen Beginn des Ausflugs um die Mittagszeit. Bei gefühlten 30 Grad im Schatten warten wir also um 14:00 am Haupteingang.

Aber wer nicht kommt, ist M.. "Der gewünschte Teilnehmer ist momentan nicht erreichbar" meldet das Telefon. Also ziehen wir zu zweit (bzw. zu dritt, denn Hund O. ist selbstverständlich auch mit von der Partie) schon mal los.

Nach knapp einer Stunde meldet sich M., er hatte sich verfahren. Nun ist der Haupteingang des Opelzoos eigentlich kaum zu verfehlen, aber egal. Wir latschen zurück zum Haupteingang, und spätestens da bin ich schon ziemlich genervt. Weiter geht es zu dritt (nein, zu viert) durch den Opelzoo, aber an konzentriertes Fotografieren ist nicht zu denken, denn da ist Ds. Hund, der beständige Aufmerksamkeit erfordert und D., der in gewohnter Manier Route und Verweildauer an den einzelnen Gehegen bestimmt. Warum lasse ich mir das eigentlich immer noch gefallen? Die Antwort darauf würde hier mit Sicherheit zu weit führen.

Aber mein Fazit dieses Tages ist: in dieser Kombination nie mehr. Jedenfalls nicht, wenn ich in erster Linie fotografieren möchte.

Und mein zweites Fazit: Tierfotografie ist nicht mein Ding.

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