
Gesehen: Proof
Die Bilder in der DZ Bank beschäftigten mich so stark, dass ich recherchierte und unbedingt die noch bis Ende Mai in Hamburg stattfindende Ausstellung sehen wollte. Eine gute Gelegenheit, das mit einem Besuch bei den Eltern zu verbinden, und zufälligerweise wurde sogar noch ein richtiges Familientreffen daraus.
Aber erstmal Hamburg. Deichtorhallen, Haus für Aktuelle Kunst. Francisco Goya, Sergei Eisenstein, Robert Longo. Vor allem Robert Longo.
Bilder, die mir Gänsehaut versursachen, und den Wunsch weckten, einfach nur zwei Stunden dort zu sitzen und zu schauen.
Eisberge, mit Kohle gezeichnet. Ein Wald im Harz, die Klagemauer, Gefangene in Afghanistan, Zeichnungen nach Röntgenaufnahmen berühmter Gemälde, die die verschiedenen Stadien eines Rembrandts gleichzeitig darstellen. Zeichnungen nach Gemälden abstrakter Expressionisten, Jackson Pollock z.B. Nie habe ich schwarzweiss so farbig wahrgenommen. Und so wie er zeichnet möchte ich fotografieren können.
Die Ausstellung im Haus der Photographie, die ich mir danach – weil ich schon mal da bin – pflichtschuldig anschaue kommt da leider überhaupt nicht mit, vielleicht auch weil es die falsche Reihenfolge ist oder einfach zu viel für einen Nachmittag.
Aber insgesamt ein Ausflug, der sich unbedingt gelohnt hat.
