2024 - gelesen
https://www.goodreads.com/user/year_in_books/2024?ref=yyib_dec_24_sa
Goodreads sagt, ich hätte 102 Bücher mit insgesamt 26542 Seiten gelesen. (mitgezählt sind dabei auch die Hörbücher) Aber: Es waren zu viele „Pflichtbücher“ durch Lesekreise, die ich freiwillig nicht gelesen hätte, das wird sich im kommenden Jahr wieder ändern, außerdem zu viele Rezensionsexemplare. Lieber längere Bücher und vor allem die, die ich gerne lesen möchte, dafür weniger und vor allem weniger (selbstgemachten) „Lesestress“. Ist ja kein Wettbewerb.
Highlights – relativ ungeordnet:
Nabokov „Lolita“ – zwischen Bewunderung, Faszination (Schreiben) und Abscheu (Geschichte)
Barbara Yelin „Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung“ – Graphic Novels finde ich zunehmend spannender, die von Barbara Yelin sowieso und überhaupt.
Inger-Maria Mahlke „Unsereins“ – Hätte ich nur ein Buch als Highlight wählen dürfen, wäre es dieses gewesen.
Elizabeth von Arnim „Verzauberter April“ – machte einfach glücklich
Andreas Steinhöfel „Rico und Oskar“ – meine Entdeckung des Jahres, gefunden im „Schreiben und Schreddern“ Podcast mit Marc-Uwe Kling
Dörte Hansen „Zur See“ – was für eine grandiose Sprache, mehr Meer bitte!
Philipp Oehmke „Schönwald“ – nie passte das Tolstoi-Zitat mit den unglücklichen Familien besser als hier
Gaea Schoeters „Trophäe“ – verstörend, faszinierend
Benedict Wells „Die Geschichten in uns“ – tröstend und mutmachend
Sven Stricker „Sörensen macht Urlaub“ – eine Serie, die von Band zu Band besser wird
Julian Barnes „Der Lärm der Zeit“ – das Buch, das mich vermutlich am nachhaltigsten beschäftigt hat im zweiten Halbjahr
Sasa Stanisic „Möchte die Witwe angesprochen werden …“ – auch ein Autor, von dem ich definitiv mehr lesen möchte.
Wiederentdeckt: Stefan Zweig. Nicht alles, was ich vor +/- 40 Jahren gelesen und für gut befunden habe, ist ja gut gealtert. Die Angst, dass ich mir bei Stefan Zweig durchs Wiederlesen die Erinnerungen kaputtmache, war daher groß – aber zum Glück unnötig.