2024 - das Schreiben

Tja.

Mit der Textwerkstatt habe ich nach dem ersten Halbjahr aufgehört. Die „Jörg“ Schere in meinem Kopf wurde zu mächtig, außerdem dachte ich, ich sei eigentlich so weit fertig mit meinem Gerippe zu „Gerda“ und käme jetzt alleine weiter. Aber weit gefehlt, sobald der Termindruck der nächsten Werkstatt fehlte, macht ich erstmal gar nichts mehr. Auch meine Restnotizen der letzten drei Werkstatttermine habe ich erst im August abgearbeitet. Ich finde keine Routine, die länger als ein paar Tage hält. Während und nach unserem privaten Schreibwochenende im September war die Motivation plötzlich wieder da – bis mich das nächste Ereignis aus der Kurve geworfen hat.

Ansonsten: im Sommer in Alfter mal wieder sehr viel Spaß am spontanen Losschreiben gehabt. Es ist immer wieder faszinierend, welche Purzelbäume meine Fantasie schlägt, wenn sie darf, und wie glücklich mich das macht. Das habe ich auch bei einem Wochenendkurs an der VHS Hofheim gemerkt. Und im Dezember bei den vierten literarischen Kalendertürchen.

Es geht doch! Ich will es doch! Ich kann es manchmal sogar ganz gut! Also warum tue ich es nicht?