Vera Duerkop Fotografie | Experimente
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Experimente

und dann waren da noch….

Posted by Vera in Experimente, Momente

… einige Übungen vom Malwochenende in der Stadt gegenüber von Wiesbaden, die eigentlich schon im Altpapier lagen. Dann doch noch mal von mir rausgeholt und eingescannt wurden. Und mit Fotos kombiniert wurden. Heraus kamen Duschvorhangentwürfe 😉

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07 Sep 2015 no comments / READ MORE

Wuppertal – oder: hmmm…

Posted by Vera in Experimente, Momente

Der dritte Ort mit „W“ im August. Drei Tage und ein Abend Miksang Workshop. Hatte sich spannend angehört, war es dann aber nur bedingt.

Ganz kurz zusammengefasst würde ich „Miksang – Kontemplative Fotografie“ (das natürlich wörtlich übersetzt was ganz anderes bedeutet, der interessierte Leser möge bitte die Internetsuchmaschine seiner Wahl befragen) mit „Konzentration und Reduktion“ bezeichnen.

„hmmm…“ als mein persönliches Fazit fasst es noch besser zusammen.

Neu sehen gelernt habe ich nicht, eher im Gegenteil habe ich diese Tage in gewisser Hinsicht als eine Reise in meine (fotografische) Vergangenheit empfunden: zum Mante-Workshop oder zur Sehreise, beides ist 3 – 4 Jahre her. Bei letzterer hatte ich die Übungen als sehr viel hilfreicher empfunden als das „Augen zu, Vierteldrehung nach links, Augen auf“ (ich verkürze unangemessen, ich weiss…) in Wuppertal.

Aber von vorne.

Der Workshop begann mit einem Einführungsvortrag, den ich als nettes, eher unverbindliches Geplauder mit anschliessendem Bilderzeigen wahrnahm, bei dem meine Hauptfrage bis zum Schluss blieb „und wann fängt der Vortrag jetzt eigentlich an?“

Weiter ging es mit drei Tagen Übungen, teils gemeinsam, teils jeder für sich, die im Herzen von Wuppertal stattfanden. Mit Kontemplation wird es bei mir schwierig, wenn dauernd Autos oder Menschen um mich herum sind, auf die ich aufpassen muss, dazu bräuchte ich Natur und viel Raum und Zeit für mich alleine. Aber Natur sollten wir bei diesen ersten Aufgaben ausdrücklich nicht fotografieren.

Wenn ich fotografiere, interessiert mich das Doppelbödige, Ungewisse, Geheimnisvolle, Unsichtbare, Überraschende, Zufällige, Verschwommene, quasi das Bild hinter dem Bild. Das, was ich sowieso schon klar vor meinen Augen sehe und wovon ich vorher genau weiss, wie es auf dem Foto aussehen wird, muss ich nicht noch fotografieren. Aber genau das war die Aufgabe an diesen Tagen: alles scharf, alles genauso, wie man es gesehen hat und wie es einem ins Auge gesprungen war und wie es auch jeder andere sehen könnte, wenn er es denn bemerken würde.

Die für mich spannendste Aufgabe gab es am zweiten Tag, als jeder ein bestimmtes, sehr begrenztes Areal zugewiesen bekam, in dem man 15 min ohne Kamera und ohne Fotografierabsicht mit den Augen spazierengehen sollte. Was man alles entdeckt, wenn man 15 min 2 Quadratmeter an sich recht unspektakuläre Wand anguckt, ist schon erstaunlich. Erst danach ging es mit Kamera weiter, dabei entdeckte man dann nochmal wieder neue Dinge. Grundsätzlich aber ist mir diese Art der Betrachtung auch nicht neu, somit hat auch dieser Tag nur bedingt aufregende neue Erkenntnisse gebracht. Ähnlich „hmmm….“ blieben auch die Bildbesprechungen, die eigentlich nur Bildergucken waren. Wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden ist, denn besser als das von mir mittlerweile eher als krampfhaft empfundene Herunterbeten der üblichen Gestaltungsregeln, wie ich es auch schon häufiger erlebt habe, ist das allemal.

Aber ein wenig mehr Input für Kopf und Seele hätte ich mir insgesamt dann doch gewünscht. Vielleicht bin ich da auch zu kritisch oder zu verwöhnt durch einige wirklich gute Workshops, an denen ich mittlerweile teilnehmen durfte, aber – um auf die Abschlussfrage am letzten Workshoptag „was nehmt ihr mit?“ zurückzukommen: (zu) wenig.

Nach guten Workshops bin ich hinterher ganz erfüllt mit lauter neuen Inspirationen und Ideen, diesmal war die Haupterkenntnis nur „so nicht“. Oder eben „hmmmm…“
Da hilft es dann auch nichts, dass das Zwischenmenschliche insgesamt sehr angenehm war und sich Wuppertal ausserdem auch noch von seiner besten Seite zeigte.

Und immerhin: erkennen, was man nicht will oder in welche Richtung man nicht weitergehen will, ist ja auch ein Ergebnis.

 

(Nachtrag Januar 2016: das obige Geschreibsel steht jetzt seit ungefähr 5 Monaten als Entwurf herum, jetzt „veröffentliche“ ich ihn doch. Liest ja zum Glück eh keiner mit, oder? ;->)

30 Aug 2015 no comments / READ MORE

Wetterau

Posted by Vera in Experimente, Momente

Zweiter Ort mit „W“ im August war die Wasserburg in Rosbach in der Wetterau. Malen, Zeichnen und Fotografieren. Also für mich: Klecksen und Fotografieren.

Malsachen, Fotorucksack, Mittagessen und Getränke durch die Landschaft schleppen ist ziemlich doof. Keinen Tisch für sein Malzeug, immer eine Hand zu wenig und keinen richtigen Sitzplatz zu haben ist auch doof. Aber im Laufe des Vormittags beruhigte ich bzw. die Stimmung in der Sandgrube mich und es wurde ein wunderschönes Wochenende, auch wenn der zweite Tag – nach Sonnenbrand und Hitze am Samstag – komplett verregnet war.

 

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16 Aug 2015 no comments / READ MORE