Vera Duerkop Fotografie | Experimente
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Experimente

An Apple A Day….

Posted by Vera in "Koch"rezepte, Experimente

Man nehme:

Eine Unterführung an der Unterschweinsstiege, ein Graffito von einer der Brücken am Westhafen, den Filter Bewegungsunschärfe, ein wenig Salz (Tonwertkorrektur) und Pfeffer (Kontraste) . Das Ganze in einen Topf geben und einmal kurz aufkochen lassen. Umrühren nicht vergessen.

 

 

22 Mai 2011 no comments / READ MORE

Baum-Haus-Baum

Posted by Vera in Experimente, Natur, Stadtlandschaft

Harald Mante hatte während des Workshops von diesem Projekt erzählt:

www.simultanfotografie.de/bildraum.htm
Kurzfassung: sie fotografierem zu zweit Schlösser, sie innen, er aussen. Danach tauschen sie die Filme und belichten sie nochmal, so dass es zu völlig zufälligen Doppelbelichtungen kommt. Die Ergebnisse finde ich richtig, richtig gut, beim ersten Betrachten habe ich glaube ich mit offenem Mund vor dem Monitor gesessen. Man erkennt gar nicht mehr, was aussen und was innen ist.

Mit diesem Versuch hier habe ich probiert, ob man eine ähnliche Leichtigkeit digital hinbekommen kann.
Ich übe weiter 🙂

19 Mai 2011 no comments / READ MORE

Allee

Posted by Vera in "Koch"rezepte, Experimente, Natur

Eines der Motive, bei denen ich mich am Samstag im Botanischen Garten  bei meinen Unschärfeübungen am längsten aufgehalten habe war eine kleine Allee mit Bäumchen, die ziemlich genau in der Mitte des Gartens angelegt ist. Die Bäume sind etwa 3-4 m hoch und stehen schön brav in Reih und Glied, wie es sich für eine anständige Allee gehört. Leider lag die eine Hälfte im Schatten:

 

 

Also habe ich nur die linke Hälfte genommen, diese verdoppelt und gespiegelt und noch ein Menschlein eingefügt.

Herausgekommen ist das hier:

19 Mai 2011 no comments / READ MORE

Unscharf in Mainz

Posted by Vera in Experimente, Natur

Eines der Bilder von Harald Mante, das besonderen Eindruck bei mir hinterlassen hatte, war eines mit unscharfen Bäumen auf einer unscharfen Waldlichtung,  wobei die Unschärfe durch das Auf- und Abbewegen der Kamera während einer relativ langen Belichtungszeit entstanden war.

Sowas wollte ich auch unbedingt mal ausprobieren, also bin ich gestern früh in den Botanischen Garten gefahren. Samstags vormittags hat man da einigermassen seine Ruhe, ausser ein paar Joggern, einem Hasen und einem Eichhörnchen habe ich kaum jemanden getroffen.

Es erfordert einiges an Übung, bis man die Verwischungseffekte so hinbekommt, wie man sie gerne hätte. Mit der Kamerabewegung anfangen, nachdem man den Auslöser gedrückt hat, stellte sich als zu spät heraus (oder ich war zu langsam). Also habe ich den Finger auf dem Auslöser gelassen, und gleich 2-3 Bilder in der Bewegung gemacht. Die Bewegungen dürfen weder zu gross noch zu klein sein – abhängig von der Brennweite und der Belichtungszeit und nicht zu ruckartig (das gibt komische Absätze im Bild).  Die Blende habe ich teilweise bis fast zum Anschlag geschlossen, um eine möglichst lange Belichtungszeit zu erreichen, wer also Beugungsunschärfe in den Bildern findet, darf mir gerne Bescheid sagen 🙂 Vielleicht wird es aber doch langsam Zeit, mir über die Anschaffung eines Graufilters Gedanken zu machen.

Objektiv und Kamera sind glaube ich immer noch beleidigt. Da könnten sie so schöne scharfe Blümchenfotos schiessen, und was mache ich? Zwinge sie zur Unschärfe!

Das war das erste Mal, dass ich eine 8 GB Speicherkarte in weniger als einer Stunde voll hatte. Ausser mir war noch ein älterer Herr mit Kamera und Einbeinstativ unterwegs, der mich vermutlich für bescheuert hielt, weil ich dauernd die Kamera bewegte. Muskelkater gibt das übrigens auch.

Die Ergebnisse waren teilweise sehr überraschend. Allerdings hat man auch grossen Ausschuss. Ungefähr ein Drittel ist sofort in der Tonne gelandet, ein zweites Drittel hätte ich eigentlich löschen sollen, da wollte ich aber erstmal gucken, ob man damit noch was anfangen kann. Schön kann es werden, wenn man Kontraste im Bild hat, also z.B. dunkle Baumstämme und lichtdurchflutetes Laub. Oder roten Mohn vor grünen Stengeln und Blättern. Nur gleichmässiges Grün sieht hinterher so aus, als ob man die Haare einer Wassernixe fotografiert hat.

Mein persönliches Fazit (auch wenn in der FC schon jemand schrieb „mir wird schwindelig“):  Genauso habe ich mir „Malen mit Licht“ vorgestellt, das mache ich bestimmt nochmal wieder – wenn auch nicht immer und überall.

Und hier ein paar Ergebnisse:

15 Mai 2011 2 comments / READ MORE