Vera Duerkop Fotografie | Blog
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Vera Duerkop Fotografie

Glitzerplümchen

Posted by Vera in Natur, Nur So

Letzten Sonntag früh konnte man kurzfristig den Rhein vor lauter Nebel nicht sehen.

Kurz vorher hatte noch die Sonne durch den Nebel geleuchtet. Leider waren die zwei Minuten, die es dauerte, bis ich die Kamera geholt hatte bereits zu lang

 

Also: rein in die Klamotten – inzwischen ist es schon wieder deutlich mehr als nur T-Shirt, Hose und Sandalen – und ab in den Botanischen Garten.

Dort wurde ich mit ganz viel Glitzer belohnt

 

 

 

 

 

 

07 Okt 2012 no comments / READ MORE

Gesichter der Stadt – Ruesselsheim

Posted by Vera in Exkursionen, Stadtlandschaft

„Gesichter der Stadt“ Unter diesem Titel stand einer der beiden diesjährigen Fotoworkshops organisiert vom Museum Rüsselsheim.

Die Ausschreibung machte neugierig:

„Geplante Veränderungen im öffentlichen Raum werden gern von emotional geführten Diskussionen  begleitet. Das neue Denkmal auf dem Platz vorm historischen Gebäude, sachlich gestaltete Möblierung in einem  idyllischen Garten, ein gläserner Kubus neben alter Backstein- Architektur: Meist ist es reine  geschmackssache, wenn jemand findet, das passt zusammen – oder eben nicht. Andere begründen  wissensreich und mit geschultem Stilgefühl, weshalb sich der kühne Neubau eines Parkhauses oder die  Modernisierung eines Platzes gut zwischen bestehenden Gebäuden einfügt oder eher abzulehnen ist.

Aber  wie steht es um die längst bestehenden, oberflächlich vertrauten Stellen im Stadtbild, die man regelmäßig passiert? Während die Aufmerksamkeit auf das Ziel gerichtet ist, bewegt man sich an allerlei zusammen gekommenen Objekten vorbei, ohne ihre ästhetische Wirkung bewusst wahrzunehmen und ohne die Motive  ihres Da-Seins und So-Seins zu bedenken.

Dieser Fotoworkshop möchte Abhilfe schaffen. Nach einem  geführten Rundgang an historisch bedeutsame Punkte der Stadt erkundet er gerade nicht die tausendfach abgelichteten Schönheiten der Stadt und meidet die vorteilhaften Blickachsen. Vielmehr schaut er mal in die vernachlässigten Ecken und Winkel. Er sensibilisiert die Teilnehmer für die ästhetische Anarchie konkreter Orte. Er schärft ihren Blick für das Reale und ruft zu dessen ungeschönter Darstellung auf.

[…]“

 
Der erste Teil des Workshops begann mit einer kurzen Vorbesprechung im Museum, dann gingen wir gespannt zu dem uns bis dahin nicht genannten Ort, an dem wir uns fotografisch austoben sollten. Dieser stellte sich als das Rathaus heraus, wobei wir die Welt um es herum, quasi mit dem Rücken zur Wand und mit den Augen des Rathauses sehen sollten. Das war die Kurzfassung der Aufgabe, bei der Langfassung habe ich anscheinend nicht richtig zugehört oder sie nicht verstanden, aber dazu später.

Nach der ersten Runde machten wir eine kurze Pause im Cafe und besprachen „wie fühlen Sie sich mit dieser Aufgabe“ sowie die weitere Vorgehensweise. Die Mehrheit wollte zum Bahnhofsvorplatz, um dort eine ähnliche Runde, diesmal mit dem Bahnhof im Rücken zu drehen. Abgestimmt, getan. Damit war der erste Teil erledigt. Einige, unter anderem ich sind am darauffolgenden Tag noch einmal dort gewesen. Ich wollte einerseits zur Abwechslung ein paar Bilder mit blauem Himmel machen (am Samstag war es fast durchgehend bedeckt gewesen), zum anderen ein paar nur halb gelungende Bilder noch einmal wiederholen. Mit dem blauen Himmel hatte ich Glück und erwischte gerade die sonnigste Stunde des ganzen Tages.

Gestern war die Nachbesprechung – und die Vorbesprechung für die geplante Ausstellung. Dabei stellte sich heraus, dass viel mehr Durcheinander und störende Elemente gefragt gewesen wären. Mir hatte sich vor allem die ästhetische Anarchie eingeprägt, wobei „Anarchie“ in dem Fall für mich heisst: ich mache, was ich will 😉 So gesehen hätte ich vermutlich nicht viel andere Fotos gemacht, aber unter Umständen eine andere Auswahl zum Mitbringen getroffen.

Jeder sollte 5-6 Bilder zeigen, aber mit dem Zählen ist es ja immer so eine Sache, deshalb kommen hier erstmal meine 7:

 

Das Rathaus guckt nach oben

 

Flieg, kleiner Fahrradständer, flieg (hat glaube ich ausser mir keiner verstanden, macht aber auch nichts)

 

Laterne mit Schatten. Kommt in die Ausstellung

 

Das Rathaus guckt unter seinem Pony heraus nach oben (einer meiner Favoriten, hat aber keiner ausgewählt)

 

Bahnhofsvorplatz

 

Noch eine Laterne – die ist vom Sonntag, da war das Licht viel schöner. Kommt in die Ausstellung

 

Wie bringt man Dinge in Zusammenhang, die nicht zusammenpassen oder -gehören. Kommt auch in die Ausstellung

 

Insgesamt alles viel zu aufgeräumt, um zum Thema hinter dem Thema zu passen, das ich glaube ich immer noch nicht wirklich verstanden habe. Aber da war ich wahrscheinlich nicht die einzige…

Für die Ausstellung durfte jeder bei den Bildern eines jeden Teilnehmers seine drei Favoriten wählen, wobei auch da nicht ganz klar war, ob man die wählen sollte, die am besten ins Thema passen oder die, die einem am besten gefallen. Es lief wohl auf Letzteres hinaus.

Und zum Abschluss noch ein paar Bilder, die es nicht in meine Auswahl geschafft hatten:


 


 


 

 

 


 


 

 

Alles in allem war es mal wieder spannend zu sehen, wie unterschiedlich Menschen Dinge sehen und wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen, auch wenn man im Grunde dasselbe gesehen hat.

Die Ausstellung wird irgendwann Anfang 2013 stattfinden.

07 Okt 2012 1 comment / READ MORE

Tschuess PSE Organizer – hallo Lightroom!

Posted by Vera in Allgemein

Die Lizenz für Lightroom 4 lag schon seit ein paar Wochen bereit, Lightroom 3 hatte ich auch schon mal testweise installiert, dann aber aus Bequemlichkeit doch weiter mit dem Organizer von Photoshop Elements gearbeitet. Ausgetretene Pfade verlässt man halt ungern, auch wenn die Alternative viel angenehmer sein könnte. Aber dann war vor einigen Tagen die interne Festplatte fast voll, und eine Auslagerung zumindest eines Teils der Fotos auf eine externe Platte stand an. Somit ein guter Anlass, jetzt doch endlich Lightroom 4 zu installieren und vor allem: zu benutzen.

Einen neuen Katalog mit dem PSE Organizer zu erstellen dauerte in der Vergangenheit immer ziemlich lange (abhängig natürlich von der Anzahl der Fotos, die man reinwurschteln will), in Lightroom ging das sehr viel flotter, so dass ich mich sogar entschloss, erstmal alle Fotos seit 2001 in einen Katalog zu importieren.

Im ersten Moment vermisste ich die Zeitleiste aus dem Organizer, aber als Entschädigung gibt es in LR dafür die Möglichkeit, problemlos zwischen der Gesamtkatalogansicht und der Ordnerstruktur zu wechseln. Verlorengegangen bzw. nicht importiert wurden viele der Stichwörter, mit denen ich in PSE die Bilder versehen hatte. Einige sind da, viele nicht, und ich erkenne bisher kein Muster, so dass ich auch nicht weiss, was ich versäumt oder falschgemacht habe. Aber da ich bislang meistens eh nur den Ort als Stichwort genommen hatte und  die Verschlagwortung sowieso noch mal ausführlicher machen wollte, hält sich der Verlust in Grenzen.

Und ansonsten muss ich mich jetzt einarbeiten und umgewöhnen.

 

 

(ja, das Ohr rechts ist zu knapp abgeschnitten, ich weiss)

07 Okt 2012 no comments / READ MORE

Dateninflation

Posted by Vera in Allgemein

Für den neuen Lightroom Katalog habe ich die Fotos jahresweise importiert und mich dabei doch sehr über das nicht unerhebliche Ansteigen der Datenmenge gewundert. Dass es mehr geworden ist war klar, aber so viel?

2001: Nikon Coolpix 995 gekauft (3,1 MPixel!), wir waren mit dem Chor in Japan – 1554 Dateien, 1 GB
2002: Erster richtiger Urlaub seit ewigen Zeiten (Kefalonia), viele Katzenfotos –  775 Dateien 775 MB
2003: keine besonderen Vorkommnisse –  299 Dateien 245 MB
2004: ebenfalls fotografisch ohne besondere Ereignisse –   659 Dateien 340 MB
2005: erste DSLR (EOS 350D), Urlaub auf den Kykladen – 1029 Dateien  2 GB
2006: nichts besonderes –  395 Dateien  1 GB
2007: doppelt so viel „nichts besonderes“ unter anderem auf Kreta und Rügen –  830 Dateien  2 GB
2008: erste Workshops und Fotoreisen (Bodensee, Berlin), irgendwann Umstieg auf RAW – 2395 Dateien  21 GB
2009: Fotoreise nach Mallorca, diverse Workshops, viel neues Zeug gekauft, viel rumexperimentiert – 5523 Dateien 78 GB
2010:  weniger Dateien und vergleichsweise geringer Anstieg der GB, was aber daran lag, dass ich 4 Monate fotografisch ausser Gefecht gesetzt war – 4637 Dateien  90 GB
2011:  ab hier wird es richtig viel: viel in PSE mit Ebenen experimentiert, viele Composings und nicht zuletzt viele Fotos gemacht –  6173 Dateien 179 GB
2012: 11262 Dateien 287 GB  – und wir haben erst Oktober!

Nun kostet natürlich Speicherplatz heutzutage nicht mehr viel Geld – wohl aber Zeit: zum Sichten, Verwalten, Bearbeiten, Sichern, Hin- und Herschieben wenn die Platte mal wieder zu klein ist usw. Aber vielleicht wird die Datenmenge dank LR ja wieder etwas geringer.

04 Okt 2012 no comments / READ MORE